Der Waldlehrpfad „Mrtvice reke Mure“ („Altwasser an der Mur“) ist ein Weg, der zwischen den toten Armen der Mur führt, und somit das vielfältige und reiche Leben in der Aue entlang der Mur am besten vorstellt. Dies ist ein 2,5 km langer markierter Waldlehrpfad entlang dem Altwasser der Mur. Die Initiative dazu gaben die Biologin Božena Kosi aus Veržej, Dane Katalinic und Cvetka Ivančič.

Sein Verwalter ist Franc Kosi, der auch Schüler und Lehrer, Laien und Experten durch den Pfad führt und während des Spaziergangs und der Besichtigung die Ökologie dieser Flussaue erklärt, die Pflanzen- und Tierarten der Flussaue und das Leben der Menschen entlang der Mur vorstellt.

Der Pfad beginnt auf der Ostseite der Bahnstrecke und endet an der Furt über die Mur, die zur Insel der Liebe in Ižakovci und dem dortigen Museum „Büjraštva“ führt. 35 Baum- und Straucharten (heimische und nicht heimische) sind entlang des Pfades mit Schildern gekennzeichnet.

Nicht weit vom Weg entfernt, im Pfarrwald, stehen auch zwei Bäume von außerordentlicher Größe, die in die Liste der Naturwerte aufgenommen wurden: Die Schwarz-Pappel (Populus nigra) ist ein Naturwert von nationaler Bedeutung, während die Ulme oder Flatterulme (Ulmus leavis) ein Naturwert von lokaler Bedeutung ist.

Entlang des Lehrpfades befindet sich auch der Kanadische Schwarznussbaum (Juglans nigra), der 1935 von Schülern der Grundschule von Veržej gepflanzt wurde. Der Lehrpfad stellt neben den Nadel- und Laubholz-Bäumen auch die Vegetation der Überschwemmungswiese mit der geschützten Schmalblättrigen Narzisse (Narcissus poeticus L.) und dem weichen Lungenkraut (Pulmonaria molissima) sowie in den Auen mit Pflanzen im Unterholz und auch mit seltenen Arten wie der Frühlings-Nabelnüsschen (Omphalodes scorpioides (Haenke) Schrad.) und der Hänge-Segge (Carex strigosa Huds.) die Pflanzenwelt dar.

Leider gibt es in den Auen immer mehr invasive gebietsfremde Pflanzen, z.B. der Drüsige Springkraut (Impatiens Glandulifera) und der Japanische Staudenknöterich (Reneutria japonica Houtt.), die die einheimische Vegetation in der Flussaue verdrängen.